Pino Buoro voc, b Nina Rechsteiner viol, glockenspiel, voc Ernst Waespe acc, voc
Das Repertoire von Corretto besteht mehrheitlich aus gefühlvollen Ballden. Der stilistische Hintergrund der drei Musiker vereint Jazz, Soul, R&B und Klassik.
Durch die exotische Instrumentierung und die eigenwilligen Arrangements erhalten die Stücke neue Noten und werden oft auf eigene Weise beseelt.
Viele der Songs werden vom Publikum zwar wiedererkannt und doch hört man Ungewohntes. Im Repertoire ist Cooljazz ebenso vertreten wie British Pop und Italianità.
Pino Buoro, Bass und Vocals, Nina Rechsteiner, Violine, und Ernst Waespe, Akkordeon, sind längst kein Geheimtipp mehr, sondern sorgen mit ihrer Instrumentierung für einen ebenso faszinierenden wie ungewöhnlichen Sound – Corretto eben. Pino Buoro war im Jahre 1986 auch Bassist der Gruppe "UMAMACA" des Vereinspräsidenten Urs C. Eigenmann, die am Open Air in St. Gallen gespielt hat.
Wenn Pino und Co. losgehen, «dann spürt man öppis», dann groovt es auch ordentlich. Seit zehn Jahren stehen die Künstlerinnen und Künstler für anspruchsvollen Sound auf höchstem Niveau. An Höhepunkten wird es nicht fehlen.
Das erste ,,Painting Jazz"Projen das 2006 aufgenommen wurde, begann als konzeptionelle Zusammenarbeit im Duo zwischen zwei Kollegen und Freunden, Sandy Patton und Thomas Dürst
Seit mehr als 20 Jahren treten sie zusammen in zahlreichen, verschiedenen Formationen auf, vom Quartett bis zum Sinfonieorchester. So haben sie sich kennen und schätzen gelernt und ihre gemeinsame Liebe für die Kunst des Jazz-Duos entdeckt.
Die Feinheiten von "Painting Jazz" zeigen sich in der Auswahl des Repertoires, den eigenen Kompositionen und den speziellen Arrangements, die sich stets weiterentwickeln.
„Painting Jazz Vol. W' ist ein Geschenk voll von subtilen Nuancen und wundervollen, musikalischen Farben, die die Seele, berühren.
v.l. Tony Heidegger s, fl John Service tb Andy Leumann d Erwin Pfeifer e-g Urs C. Eigenmann p Laura Boldo voc Beni Leumann e-b Freddy Benitez perc
"off&out; dahinter steht vieles: eine Band, die seit 1970 in verschiedensten Besetzungen (die Liste der Musiker ist lang und eindrücklich) musiziert, dann aber auch eine Philosophie: weg gehen (off) und aus sich heraus gehen (out). Genau so hält es Urs C. Eigenmann: Er führt die Zuhörenden auf überraschende musikalische Reisen und kehrt sein Inneres nach aussen. Und ganz nebenbei, aber nicht zu vergessen: Mit dieser Band hat Urs C. Eigenmann ein Stück originaler Schweizer Jazzgeschichte mitgestaltet. Nochmals 50 Jahre können es wohl nicht mehr werden, aber solange es diesen „Kerl" gibt, können wir off&out noch einiges erwarten - und uns darauf freuen!"
"Ein Jazzmusiker müsse ein gesunder und starker Kerl sein, hat New Orleans Jazzpionier Johnny St. Cyr einmal gesagt. Und: „Wenn sein Publikum begeistert ist, spielt er nochmals so gern."
Urs C. Eigenmann ist genau dieser Typ Musiker. Seit seinem 5. Lebensjahr, seit über 50 Jahren drückt, haut - wenn es sein muss - und streichelt er Tasten; zuerst und bis heute die des Pianos, später auch die des E-Pianos.
Seine Musik, meist von ihm selber komponiert, gründet auf mehreren Pfeilern, die aber alle miteinander verbunden sind: Können, weitgehend autodidaktisch erworben, Ideenreichtum, Spielfreude, Witz und Blues, den er mit so viel Gefühl spielt wie kaum einer hierzulande." Richard Butz
Hervorragende Musiker gestalten die Musik von off&out mit und die ehemalige Gesangs- und Theaterschülerin Eigenmann's, die junge, begabte Sängerin Laura Boldo, ist die Frontfrau der Band. Ihr grossses Début hat sie mit off&out am letzten "jazzin" (2. Nationales Festival Flawil & Winterthur) im September im Lindensaal Flawil gefeiert.
Beth Wimmer voc, a-g, California Luka Zotti e-guitar, Italia Rodrigo Aravena b, Brazil Jost Mueller d, Schweiz
"Eine ehrliche Stimme, voller Herz und Seele und unglaubliche Songs." -- Rootsville.be
Die in Südkalifornien, USA , geborene Beth Wimmer lebt und produziert Ihre Musik inzwischen in der Schweiz. Sie spielt und singt ihre eigenen Balladen, -Rock und Country-Folksongs und einige wunderbare Evergreens mit einer ehrlichen Stimme, voller Herz und Seele.
Die junge Dame ist aber auch auf Ihrer vierten CD "Ghosts & Men" noch ganz Amerikanerin. Sie spielt nicht nur einen ziemlich erdigen Country/Americana, nein, Sie hat auch die richtige Stimme dafür. Der Country Folk/Country Rock von Beth Wimmer klingt sehr erdig und sehr angenehm.
Beth ist eine energische Musikerin und herzvolle Songwriterin. Ihre Stimme lädt zum geniessen ein . Lasst Euch überraschen.
Stimmungsvolle Frühlingsboten aus den schottischen Highlands
Jim Hunter g, voc Grahm Flett g, voc
Seit etlichen Jahren ist Jim Hunter in Europas Clubszene unterwegs und dies in wechselnder Besetzung: mal solo, mal mit voller Band, mal im Trio, mal im Duo mit dem wohlbekannten Keyboarder und Multiinstrumentalisten Brian MacAlpine. Für seine Tournee 2012 wird er zusammen mit dem Bassisten und Keyboarder Graham Flett unterwegs sein.
Wenn einer aus den schottischen Highlands mit Umwegen über den Delta-Blues und den Kontinent sich auf eine schottische Insel zurückzieht, schlägt sich dies in seiner Musik nieder, so schrieb Urs Salzmannn in „Hifi-Vision“ schon vor vielen Jahren zu Jim Hunter. Und dieser Jim Hunter wurde für seine bisherigen Tonträger „Fingernail Moon“ und „Uphill Slide“ mit Lob von der internationalen Kritik überhäuft. Er hat noch mehr CDs im Gepäck: „The Crack O’Noon Club“ und „Sparks In Flight“, welche seine Konzertpräsenz sehr gut dokumentieren und auch Titel seiner früheren CDs in lebendiger Präsentation beinhalten. Im Jahre 2002 folgte dann „Old Dogs For The Hard Road“ und 2008 „Coastlines“.
Jim Hunter ist ein echter Schotte und seine Musikkarriere begann entsprechend: zuerst Flöte, dann Dudelsack, aber schon bald entdeckte er seine Vorliebe für Country und Rock’n’Roll und er wechselte zur Gitarre. „Little Feat“ und „Allman Brothers“ hiessen die Vorbilder dieser Zeit, und der Delta-Blues prägte seine Gitarrentechnik, die Mundharmonika stiess dazu. Edinburgh war Jim Hunters Heimat dieser Tage, und mit seiner Band „Glenuig Thunderbirds“ spielte er damals in Pubs, auf Dorftanzfesten, an Festivals.
Zunehmend entwickelte Jim Hunter seinen eigenen Sound, seine Arbeit wurde vergleichbar etwa mit dem Iren Paul Brady oder auch mit dem Amerikaner Ry Cooder. Jim Hunter ist kein traditioneller Folkmusiker, aber er erzählt in seinen Liedern viel von seiner Umgebung, schildert Gefühle und Erlebnisse aus seiner Heimat, Themen, die dem Alltag entsprechen und dies nicht nur in Schottland. Von ruhigen und gefühlsbetonten Balladen über feine Slide-Titel bis hin zu bluesangehauchten und leicht rockigen Klängen reicht das Spektrum von Jim Hunter und seinem Begleiter: ein wohlklingender Leckerbissen für Geniesser!
Baye Magatte Ndiaye voc Fatou Ba backing voc Michael Garrod keys Cheikh Dieng g Roman Hosek g Pascal Grünenfelder b Eric Gut d Max Ndiaye sabar, djembe Ibra Ndiaye bougarabous
Magatte ist ein virtuoser Perkussionist und ein wunderbarer Songschreiber, dazu ein glänzender Sänger in bester Griot Tradition.
Mit seiner senegalesisch-schweizerischen Neun-Mann-Formation Baye Magatte Band verbindet der Sänger die traditionellen Stile seiner Heimat mit unterschiedlichen Einflüssen aus Pop, Reggae und zeitgenössischer Musik zu einem virtuosen, energetischen Ganzen mit viel Soul und bringt einen neuen Wind in die afrikanische Musik: Afro New Music.
In den letzten zwei Jahren spielte die Baye Magatte Band um die 5o Konzerte in der Schweiz, darunter Moods Zürich, Afropfingsten Winterthur, Cafe Mokka Thun, Helsinki Zürich, Mahogany Hall Bern und Montreux Jazz.
Magatte Ndiaye wurde 1974 in Louga/Senegal als Sohn einer Griot-Familie geboren. Er wurde in bester Familientradition aufgezogen und lernte, das traditionelle Musikgut zu bewahren und weiterzugeben. Er spielte Perkussion, sang und tanzte an unzähligen Veranstaltungen in seiner Heimat. Er wurde zum Griot in der bekannten Formation "Gerde de la Jeunesse de Louga". Diese Formation wurde als beste traditionelle Gruppe Senegals während mehrerer Jahre nacheinander ausgezeichnet und tourte u.a. durch Europa.
1994 übersiedelte Magatte in die Schweiz, wo er als Perkussionslehrer und Musiker in diversen Formationen aktiv ist/war, so bei Dioung Dioung Nata, King Kora und andern.
Griot
Ein «Griot Ost in Senegal die Bezeichnung für das Amt, den Beruf und die Funktion eines Experten und Lehrers der traditionellen Musik Westafrikas. Die Griots haben die gesellschaftliche Aufgabe, in ihrer Region Geschichten zu sammeln und diese mittels Musik und traditionellen Zeremonien weiterzuvermitteln. Früher gehörte es sogar zu ihrer Aufgabe, Wissen zwischen verschiedenen Regionen weiterzugeben und auszutauschen. Als Verbindungsglieder zwischen den Generationen, sind die Griots heute noch dafür verantwortlich, die Traditionen und das kulturelle Wissen mündlich zu überliefern und damit am Leben zuerhalten. Sie werden bei feierlichen Anlässen engagiert bei denen sie als Zeremonienmeister und Musiker auftreten. Dabei spielt auch die Geisteshaltung und das Menschenbild des Griots eine ganz wichtige Rolle. Der Mensch istgerade mit dem, was ihn von seinen Mitmenschen unterscheidet, grundsätzlich ein wertvolles Mitglied der Gesellschaft.
Schon seit vielen Generationen wird das Amt des Griots in Magattes Heimat in der Familie weitergegeben. So ist auch sein Vater, Demba Dieye Ndiaye, ein sehr bekannter und geschätzter Griot, Meister der Sabar-Trommel und «Tambour Majeur» von Louga. Seine Mutter, Codou Samb, ist ebenfalls Griot und Expertin für Tanz und Gesang. Baye Magatte wurde, wie andere Griots auch, von seinen Eltern auf diese Aufgabe vorbereitet und von frühester Kindheit an als Perkussionist, Sänger und Tänzer ausgebildet. Sie haben ihm die Geschichten, die kulturellen Traditionen und die Kunst vermittelt, die er nun selbst weitergibt.
Alexia Gardner voc Marcel Schefer p Kalli Gerhards b Beat Fraefel-Haering d
2011 Gewinner des Swiss Jazz Award.
Alexia stellt sich auf der neusten CD mit dem offbeat Trio vor, welche unter dem Label "amiataemozioni" erschienen ist.
Nach dem Umzug in die Schweiz 2006 arbeitet Alexia mit diesem Trio sowohl in der Schweiz als auch im benachbarten Ausland. Zu hören sind Marcel Schefer am Piano, Kalli Gerhards am Bass und Beat Fraefel-Haering am Schlagzeug. Gäste auf dem Album sind Pius Baumgartner am Tenor-Saxophon, Paula und Alexia Gardner Hope singen die Backing Vocals. Ubrigens: Bei Alexia Hope handelt es sich genau um dieses charmante Mädchen – Hope - um welches sich der Titelsong dreht.
Swiss Jazz Award 2011 in Ascona
Alexia Gardner braucht "Monday Night-Music" nicht mehr gross vorzustellen. Sie ist bei uns schon mehrmals zu Gast gewesen, so auch am 1. jazzin (Nationales Festival Flawil & Winterthur) im Jahre 2008 im Lindensaal Flawil.
Swiss Jazz Award
Mit dem "Swiss Jazz Award" wird jährlich diejenige Schweizer Jazz-Formation geehrt, die in den vergangenen zwölf Monaten beim Publikum des bekannten Jazz, Soul und Bluessenders Radio Swiss Jazz am meisten Anklang fand und bei der anschliessenden Wahl auf www.swissjazzaward.ch die meisten Stimmen erhält. Seit 2011 können ausserdem Besucher des Festivals JazzAscona an einem Live-Contest während des Festivals die Wahl mitbeeinflussen. Ins Leben gerufen wurde der Swiss Jazz Award im Jahr 2007 von Radio Swiss Jazz und den Organisatoren des beliebten Sommerfestivals JazzAscona. Alexia Gardner gewinnt den Swiss Jazz Award 2011
In einem bis auf den letzten Platz gefüllten Jazz Club Torre gab am Sonntagabend die populäre Pepe Lienhard Big Band den Ton an. Die Gala des Schweizer Jazz wurde zu einem vom Publikum enthusiastisch gefeierten Event. Während der Konzertpause wurde der Swiss Jazz Award 2011 an die Gruppe Alexia Gardner & Offbeat Trio überreicht. Das von der charismatischen jamaikanischen Sängerin geleitete Ensemble ging deutlich als Sieger aus dem Publikumsvoting hervor, das erstmals auch per sms erfolgte. Den zweiten Platz errang die überzeugende und äusserst unterhaltsame Sinatra Tribute Band mit dem Sänger Max Neissendorfer. Der von Radio Swiss Jazz gesponserte Preis wurde der Sängerin Alexia Gardner von Pepe Lienhard persönlich überreicht.
Bei der Preisverleihung war die Sängerin sichtlich berührt. Alexia Gardner dankte von Herzen für diese Auszeichnung, die ihr Ansehen unter den Schweizer Künstlern weiter steigern wird. Herzlichen Glückwunsch!
Beat Fraefel mit seinem Preis. (Bild: jol.)
An der Chilbi in Jonschwil wurden Kulturschaffende und Sportler in diesem Jahr ein weiteres Mal geehrt. Hinzu kam die Preisverleihung des Prix Benevol.
JONAS LÜDI, Wiler Zeitung, 14. November 2011
JONSCHWIL. Vor einem Jahr war er noch für die musikalische Untermalung der Ehrungen in der Jonschwiler Turnhalle verantwortlich. In diesem Jahr stand Beat Fraefel abermals auf der Bühne, erhielt nun aber seinerseits die Auszeichnung im Bereich Kultur.Hohen Stellenwert
Für seine Erfolge als Jazzschlagzeuger wurde ihm am Samstagabend ein Granitstein in Form des Wortes «Jazz» überreicht. Geehrt wurde der Schlagzeuger, weil er mit seiner Band am Jazz Festival in Ascona den Swiss Jazz Award gewann, bei dem es sich um einen Publikumspreis handelt. Somit hat die Auszeichnung einen noch höheren Stellenwert für ihn und seine Band. «Ein Publikumspreis ist immer auch eine Bestätigung durch die Zuhörer, dass die Musik und das Schaffen der Band geschätzt werden.»
Georges Burki vio Urs Wäckerli vio Fulvio Musso g Thomas Hirt b
Heisser Jazz auf 18 Saiten
Swingstrings – der Name ist zugleich Programm für einen Musikstil, der in den 30iger Jahren vom Gitarristen Django Reinhardt und dem Violinisten Stephane Grappelli begründet wurde. Dieser Swing, beeinflusst durch Musette, Latin und Zigeunerfolklore, eignet sich deshalb hervorragend für Jazzvioline.
Immer wieder gab es in der Vergangenheit einzelne Konzerte und Aufnahmen mit zwei oder gar mehreren Jazzgeigern: Die berühmten Violin-Summits, sowie die Duette von Grappelli mit Joe Venuti, mit Swen Asmussen, mit Stuff Smith und sogar mit Yehudi Menuhin, zeugen davon. Der Charme zweier improvisierender Violinen im Dialog mit einer swingenden Gitarre und einem melodiösen Kontrabass, das ist eine neue Jazzband, das sind die Swingstrings…
Marianne Racine voc, p Michael Bucher g, pandeiro, harp Patrick Sommer e-b
RacineBucherSommer lieben die brasilianische Musik. Racine lernt fleissig portugeis auf dass die Lieder in Originalsprache daherkommen und Guitareiro Bucher übt neu jede freie Minute Pandeiro & Mundharmonika. Und wenn dann Patrick Sommer am e-bass den Groove-Teppich auslegt, kommt das Ganze schön zum Fliegen!
Gestöbert wird auch in der Popgeschichte: wunderbare Bacharachmelodien und Joni Mitchell - Poesie bekommen neue Kleidung – mit Feinsinn & Spielfreude!
Markus Bischof p Dietmar Kirchner c-b Andreas Wettstein dr
In seinem Piano Trio spielt Pianist Markus Bischof seine Fähigkeiten als kreativer Komponist und Improvisator aus. Mit seinem nuancenreichen Anschlag weiss er die klanglichen Möglichkeiten des Flügels bestens auszuloten. Eigenkompositionen in wechselnden Tempi, bearbeitete Standards, immer scheint die Liebe zu ausgefeilter Harmoniekunst und zu impressionistischen Klangbildern durch sein Spiel. Mit Dietmar Kirchner am Kontrabass und Andreas Wettstein am Schlagzeug hat er Mitmusiker zur Seite, welche kongenial, dezent begleiten oder solistisch wirken. Improvisation findet auf einem hohen interaktiven Level statt und verspricht ein spannendes und berührendes Konzerterlebnis.
Das Jazz-Trio des Pianisten Markus Bischof verbindet Subtilität mit spannenden Eigenkompositionen, bearbeiteten Standards und Zitaten aus klassischer Musik in denen die Liebe zu differenzierter Harmonik und zum Impressionismus immer wieder durchschimmert. Markus Bischof hat eine lange musikalische Reise hinter sich: Nach einer klassischen Ausbildung zum Pianisten bei Hadassa Schwimmer hat Bischof sich zum Jazz hin geöffnet und sich auch in Komposition und Arrangement vertieft. Seine "Jazz-Ohren" wurden insbesondere bei Art Lande, Paul McCandless, Bill Douglass und George Russell geöffnet, woraus ein sehr durchhörbarer, intuitiver und farbenstarker Stil gewachsen ist.
Schon zu Beginn seiner Musiker-Karriere hat er mit dem Projekt Onyon den ersten Preis am Jazzfestival in Augst gewonnen was ihm ein Stipendium für die Jazzschule Bern eingebracht hat. Seit vielen Jahren unterrichtet er nun selbst an der Jazzschule St. Gallen Klavier, Musiktheorie und Didaktik. Auch wirkt er als Fachexperte an verschiedenen Schulen.
Eine wichtige Station für Markus Bischof waren seine Jahre in Wien, wo er als erster Pianist im Orchester des „Theater an der Wien“ spielte. In Wien erhielt er auch einen Kompositionsauftrag für ein Kammerorchester: «Wiener Kontrapunkte», aufgeführt an den Wiener Festwochen. Als Bandleader und Arrangeur konnte er sich in seiner 12-köpfigen Latin-Jazz Formation: „Abaqua“ verwirklichen. Zudem war er in diversen Ostschweizerformationen, wie: „Umamaca“, „Spazifisky“, „Schallwellenjongleure“, „Ensemble für Neue Musik“ usw. als Pianist und Keyboarder engagiert.
Auch als Produzent von jungen Bands und als Filmmusikkomponist fand Bischof ein Betätigungsfeld. In den letzten Jahren ist Bischof auch durch Auftritte mit dem Trompeter Michael Neff bekannt geworden. Nun hat sich Bischof wieder hauptsächlich dem Akustischen Klavier gewidmet und versucht die unerschöpfliche Klangfülle dieses Instrumentes auszuloten. Neben der Trio CD: To-Scana und der Solo CD: Glöggliböög, wird demnächst eine weitere Trio CD erscheinen.
Karin Streule voc, acc, comp Nik Mäder b-cl, cl, voc Ramon Landolt p Mirco Häberli b Andriu Maissen d, perc
Die neuen Songs der Karin Streule Band sind gewagt, betrachtet man den Bezug zur Tradition des Appenzellerlandes. Neu und frech kommt die Geschichte vom Seppli auf dem Bergli daher und melancholisch erzählt die Sängerin von den Sternen einer Vollmond-März-Nacht. Und wenn sie dann der Zuhörerin und dem Zuhörer mit zarter Stimme vorwurfsvoll und etwas zynisch vorlegt, einen Balken vor den Augen zu haben ist sie definitiv „töörig“. Dieses Wort heisst aus dem Appenzellischen übersetzt „wagemutig“ oder „hemmungslos“.
Für das neue Programm hat Karin Streule hat den Luzerner Bassklarinettisten Nik Mäder in die Band geholt. Er bringt die neue Farbe für die Musik mit. Ramon Landolt (Piano), Mirco Häberli (Bass) und Andriu Maissen (Drums, Perc) bereiten den soliden Boden für die zarte, melancholische und zeitweise freche Musik der Appenzellerin.
Wenn in den Alpen der Blues vernebelt, wenn im Balkan Bergwiesen erblühen, wenn die Finnen Wodka weinen, wenn das Gemüt auf Reisen geht und im Fieber tanzt, einsam zweisam wird, - dann zieht Dölüx den Kreisel auf.
Dölüx präsentiert fein und sorgfältig arrangierte Stücke meist aus eigener Hand. Die persönliche Handschrift des Duos verbindet alte, neue und eigene Volksmusik.
Dölüx spielt mit einer unglaublichen Präzision, Dynamik und einem Mut für Durchlässigkeit inmitten von dichten Arrangements auf. Vom ersten Augenblick an ist man voll Ohr und wird von der Musik, wie der feinen Inszenierung eingenommen. Sorgfältig, ehrlich und doch stets komisch, mit guter Ironie durchzogen, führt die Musik durch den Abend. Sich drehende Objekte und Geräusche aus dem Alltag verwickeln sich mit dem Klang von Akkordeon und Streichinstrument und weben einen erinnerungsträchtigen Klangteppich – ein Ritt durch Alpentäler und Bergspitzen.“ Benno Muheim
„Im eigentlichen Sinne Kammermusik – Musik, für die Stube, für eine kleine Bühne, Musik, die ganz nahe sein will. Wenn ich diese CD höre habe ich das Gefühl, dass die beiden gleich neben mir sitzen: nämlich Barblina Meierhans und Tom Tafel. Sie spielen Geige und Akkordeon - und sie spielen mit diversen Objekten. Klingendes Spielzeug, dass uns von Anfang an in eine imaginäre Klangwelt mit nimmt. Eine Klangwelt, die sich irgendwo zwischen Alpenrose und Schwarzem Meer, zwischen Kuhglocke und tickendem Metronom etabliert. Barblina Meierhans und Tom Tafel haben die meisten Stücke selber geschrieben – fantasievolle Kompositionen, die mit Elementen aus der weltweiten Volksmusik arbeiten, dabei aber ein eigenes kleines musikalisches Universum aufbauen. Musik, ohne doppelten Boden – ehrlich, direkt und persönlich. Sie kommt leichtfüßig daher und ist doch nichts für nebenbei – denn viel zu viel gibt es zu entdecken auf dieser Klangbühne, direkt vor meinen Ohren. Cécile Olshausen, Klangfenster DRS 2
Barblina Meierhans wurde 1981 in Burgau geboren und studierte Violine, Théâtre Musical & Komposition und Viola. Daneben war sie am Transdisziplinären Institut Y tätig und wurde 2010 mit dem BEST Trächsel Stipendium des Kantons Bern ausgezeichnet.
Barblina Meierhans widmet sich mit Vorliebe der experimentellen und zeitgenössichen Musik und ist als Kammermusikerin in den verschiedenen Sparten tätig. Ein wichtiger Bestandteil ihres Wirkens ist Spiel und Komposition von Bühnenmusik und Hörspiel.
Tom Tafel wurde 1968 in Düsseldorf geboren. Nach seiner Ausbildung zum Schauspieler an der Scuola Teatro Dimitri in Verscio (Tessin) und diversen künstlerischen und pädagogischen Engagements (Schauspielhaus Zürich, Théàtre populaire romandes, Spielclub Theater an der Sihl, Kursleitung an der Hochschule für Musik und Theater Zürich) absolvierte er 2008 einen MAS für musikalische Kreation im Bereich Theater an der ZHdK.
Tom Tafel arbeitet als freischaffender Musiker und Theatermacher in Zürich.
Natascha Flamisch lead voc Sascha Meurer tp Michael Solf tb Oli Weislogel g Mathias Langenbacher keys, s Michael Quetting b Markus Schwab d
Fulminanter Groove – Druckvoller Sound – Eigenständige Interpretationen Das sind die Markenzeichen, die die Nopkings von gewöhnlichen Soul-Coverbands unterscheiden und jede ihrer Shows zu einem Erlebnis machen, bei dem man als Zuhörer die Beine einfach nicht mehr stillhalten kann – und will…
We Play It N!-Style Gespielt werden Motown-Klassiker von Marvin Gaye bis Aretha Franklin, erdigen Lo-Fi-Soul von Sharon Jones, funkige Floor-Filler im Stil von James Brown und den Commodores sowie modernen „Blue-Eyed“-Soul à la Jan Delay oder Ben l‘Oncle Soul. Altbekannten Nummern im Repertoire wird durch aufgepeppte Arrangements oder musikalische Überraschungen ein eigener Stempel aufgedrückt, der die Nopkings so unverwechselbar und hörenswert macht.
Als wahrer Augen- und Ohrenschmaus steht dabei Natascha Flamisch im Mittelpunkt der Show. Die attraktive Wienerin zeigt mit ihrer souligen Stimme internationale Klasse und sorgt reihenweise für Gänsehaut. Dabei versteht sie es glänzend, das Publikum auch zwischen den Songs in ihren Bann zu ziehen und mit Witz und Wiener Schmäh zu unterhalten.
Aber auch die hervorragenden Instrumentalisten sorgen mit intensiven Solos und ihrer spürbaren Spielfreude für Highlights im Programm.
Miriam Sutter voc Götz Arens p Florian King cb Carlo Lorenzi d
Miriam Sutter lebt seit kurzem in Flawil, absolvierte 2007 das Musikpädagogisch-künstlerische Lehrdiplom an der Jazzschule in St. Gallen und ist Mitinhaberin der Gesangsschule "Stimmlokals". Sie hatte Gesangsausbildungen bei Barbara Balzan, Bettina Tuor, Noam Rennen, Ronald Douglas, Sylvi Lane, Jay Clayton, Mark Murphy und New York Voices und ist seit Oktober 2006 Gesangslehrerin an den Schulen Musikschule Unterrheintal, PHS, Kantonsschule Brühl und Wil, als Aushilfslehrkraft und seit Sommer 2007 an der Jugendmusikschule in Weinfelden.
Das ArLoKi Trio spielt Jazzstandards und Original Kompositionen der Bandmitglieder in klassischer Trio-Besetzung, inspiriert durch Sätze und Gegebenheiten des Erlebens des Alltags. Meist akustisch, da und dort bereichert durch elektronische Klangfarben, virtuos, elegant, luftig, mit traumwandlerischem Interplay und sicherem Geschmack, durchstreifen sie das All American Songbook genau so wie das All Fast Global Slow Emotion Book. Nahtlose Übergänge moderner Musik, Originalen und Liedern von Miles Davis, Thelonius Monk, Keith Jarrett oder gar Pop-, Kinder- und Sakralmelodien, erzeugen Erinnerungen an heute, gestern und morgen.
Michael Neff tp, fh Marcel Schefer p, key Michael Neff tp, fh Roland Christen e-b Markus van Grinsven Bongoes/Congas Alex Xanthis Congas/Bongoes/Guiro Christoph Gsell Timbales/Maracas
Die ostschweizer Formation DESCARGA um den Pianisten Marcel Schefer bringt die Leidenschaft der afro-cubanischen Musik auf die Bühne.
Marcel Schefer ist als Latin- und Jazz-Pianist in der ganzen Schweiz bekannt. Er ist zudem mit vielen international bekannten Grössen wie Arturo Sandoval, Julio Barretto oder Rodrigo Botter Maio aufgetreten und war auch jahrelang Pianist der bekanntesten Schweizer Salsa-Band Picason. Er gilt im Latin-Bereich als einer der besten Pianisten in Europa.
Mit ihm zusammen spielen Roland Christen (E-Bass), bekannt als Multitalent im Konzertbereich und in den verschiedensten Musikstilen erfolgreich, neu der versierte Trompeter Michael Neff, sonst unterwegs mit seiner Michael Neff Group, sowie die drei Perkussionisten Alex Xanthis, Markus van Grinsven und Christoph Gsell, welche seit Jahren in verschiedenen Salsa- und Latin-Formationen auftreten.
Die Musik des Sextetts verbindet traditionelle cubanische Nummern mit Eigenversionen von Latin-Standards und auch mit reinen Perkussionsstücken. Im abwechslungsreichen Programm sind nicht nur Salsa, Latinjazz. Rumba, Chachacha und Samba zu hören, sondern auch ruhige und romantische Balladen. Die rhythmusgeladene Musik ist einerseits für Tänzer geeignet, dank der melodiösen Vielfalt und dem instrumentalen Können der Musiker, welchen sich viel Gelegenheit für Solis bietet, aber auch für Zuhörer sehr attraktiv.
Elisabeth Praxmarer voc René Bondt p, bandleader, arr, text Richard Lipiec ts, cl, fl Reto Grundbacher b Philipp Scholl d
Das schweizerisch-österreichisch-polnische René Bondt Quintett (RBQ) ist seit 2006 in der Jazzszene aktiv. Es hat unlängst eine CD («RBQ jazzt durch Songbook und Notenbüchl») eingespielt, die swingend in die Welt des Mainstream- und Crossover-Jazz entführt und einen Querschnitt dessen liefert, was die Band stilistisch im Sinn hat.
Und das sind die Mitglieder der semiprofessionellen Formation: René Bondt, wohnhaft am Zürichsee, schaut auf eine hauptberufliche Karriere als Journalist zurück. Heute spielt Musik die Hauptrolle in seinem «Unruhestand». Er pflegt mit seinem Quintett das musikalische Format von Nat King Cole bis Diana Krall. Berufsmusiker und Musikpädagoge Richard Lipiec genoss die Ausbildung in seiner Heimat Polen, seit über 30 Jahren lebt er aber in der Schweiz, wo er zur Spitze der Jazzbläser im Land zählt.
Sängerin Elisabeth Praxmarer stammt aus Kärnten und hat im Kanton Zürich Wurzeln geschlagen. Das vokale Naturtalent kennt sich gleichermassen in der Folklore ihrer Heimat, im Gospel-Repertoire und im American Songbook aus. Im Thurgau lebt Bassist Reto Grundbacher, ein begnadeter Multiinstrumentalist, der in vielen Stilen beschlagen ist und die erfolgreichen Winterhurer Konzertreihe «Jazz in der Fabrik» organisiert. Schlagzeuger Philipp Scholl, noch jung an Jahren, ist längst ein vielgefragter Profi-Drummer. Aus seinem Talent wurde solides Handwerk, das er zwei Jahre lang in Kalifornien vervollkommnet hat.
Beda Hidber tp Waedi Meier s, cl Waedi Meier g, bj, voc Föns Oehy p, tb, voc Charly Ott b, sousaphon Erwin Broder d
Die im Jahr 2004 gegründete Midlife Dixieland & Jazzband hat sich in Kürze zum Publikumsliebling gemausert und ist aus der Dixie- und Jazzszene nicht mehr weg zu denken. Eigene Arrangements des Sextetts und ein breites Repertoire von Dixieland, Blues und Jazzstandards, welche gekonnt und mit spürbaren Leidenschaft vorgetragen werden, begeistern die Zuhörer und Fans. Jedes Bandmitglied spielt mindestens 2 Instrumente, aber auch der mehrstimmige Gesang gehört zum Programm.
In der sogenannten Streetbesetzung spielt die Band ohne technisches Equipement. Nur für den Gesang wird allenfalls das Megaphon eingesetzt.
Ob als normale Dixie-Jazzband oder unplugged als "Streetband", die Midlifer spielen mit Witz und Humor und sind ein Garant für rassigen Dixie und gehörfälligen Oldtime-Jazz.