Das Vereinsjahr 2010 war auch wieder ein ganz intensives. Der Verein Night-Music in Flawil scheint sich immer mehr zu steigern. Es treten nicht nur die crème de la crème der einheimischen Szene auf, sondern neu auch kommen sie exklusiv von Wien und Berlin in den Kulturkeller im Park nach Flawil. Wir betiteln neu diese Konzerte mit diesen Koryphäen als „very special concert“.
Ermöglicht wird unsere Aktivität, die einen bereits grossen Namen hat, bisher von grosszügigen Geldgebern, die da sind: Lista Office AG in der Person von Fredy A. Lienhard, Ralf Klingler, Max Bruderer, das Pianohaus.ch in der Person von Urs Kupferschmid in St. Gallen, das sämtliche Stimmungen vor Flügelgebrauch gratis durchführt, die Kulturförderung des Kantons St. Gallen und die Gemeinde Flawil. Die wichtigen Geldgeber sind in diesem Sinne auch alle unsere Mitglieder, ohne die das Ganze überhaupt nicht stattfinden könnte. Der Verein „Night-Music“ ist nach wie vor sehr auf die Mitgliederbeiträge angewiesen.
Ihnen allen gebührt unser ganz riesiger Dank im Namen des Vereins, des Publikums und der Auftretenden.
Wieder besonderer Dank gebührt der Familie Ismaili mit ihren tollen Helfern und Helferinnen. Die MusikerInnen schätzen auch die Freundlichkeit und das gute Essen. Die weiterhin einmalige Zusammenarbeit zwischen uns trägt bestimmt hauptsächlich nebst dem tollen Programm zum so grossen Erfolg bei. Qualität, Gastfreundschaft – eben Freundschaft – auf beiden Seiten. Bravo!
Bei dieser Gelegenheit danke ich speziell unserem Vorstandsmitglied Cornelia Buder für den regelmässigen Einsatz im Service im Kulturkeller. Sie macht das bestens und wird vom Publikum deswegen auch sehr gelobt.
Für die vielen Fotos sei dem Hausfotografen Roli Keller ganz herzlich gedankt. Wir führen seit Beginn der Veranstaltungsreihe „Monday Night-Music“ ein Gästebuch, das mit Roli’s Fotos vollgespickt ist. Er wird das „Foti-Ämtli“ an Walter Baumann übergeben, der sich ebenfalls seit geraumer Zeit als Fotograph bei uns betätigt. Dank ihm stehen mir immer sofort Fotos für die Belieferung der Presse zur Verfügung. Vielen Dank, Walter!
Ein ganz grosser Dank geht auch an Christian Zwicky, der uns eine einmalige Fotogalerie beschert. Es lohnt sich, die Fotos der Fotografen unter „Foto-Galerie“ anzuschauen. Eine wunderbare und wichtige Dokumentation und optische Information für die Webseitenbesucher, deren Zahl sich bis heute auf 4375 beläuft.
Der Verein hat in den letzten beiden Jahren tolle Anschaffungen machen können, wie einen ständig platzierten Flügel, die Gesangsanlage, die verschiedenen Mikrophone und die kleine Monitorbox für die Singenden.
Neu hinzugekommen ist das Schlagzeug der Firma Musik-Leumann in Rorschach in der Person meines Schlagzeugers Andy Leumann, das bisher von fast allen Schlagzeugern benutzt worden ist, was zeigt, dass wir den Bedürfnissen eines professionellen Musikklubs entsprochen haben.
Eine ganz wichtige und sicher auch tolle Anschaffung ist die Lichtanlage der Firma Stampfl in St. Gallen in der Person unseres Mitglieds Peter Lengwiler.
Eine Anschaffung steht noch an, nämlich ein schönerer und robuster Teppich. Es stünden uns infolge des Wasserschadens im Kulturkeller fünfhundert Franken zu. Der Vorstand ist in Absprache mit der Wirteschaft am Ball.
Weitere grössere Anschaffungen sind für dieses Jahr nicht vorgesehen.
Im Vereinsvorstand haben wir einen Rücktritt mit Bedauern zur Kenntnis genommen. Es ist dies Cornelia Hügli. Wir danken ihr von ganzem Herzen für ihre bisherige Mitarbeit.
Zur Wahl an ihre Stelle ist Walter Baumann vorgesehen. Walter hat die gesamte Adressverwaltung des Vereins und des JazzIn angeboten und übernommen, wofür wir ganz herzlich danken! Wiedergewählt sind die bisherigen Vorstandsmitglieder Cornelia Buder, Silvia Keller, Sandra Lindegger, Marc Niemann und ich in der Funktion des Präsidenten. Ihnen möchte ich für die Solidarität und den bisherigen Einsatz auch ganz herzlich danken. Einen ausserordentlichen Dank gilt wieder ganz fest unserer sachgewaltigen Kassiererin Silvia Keller, die unsere Buchhaltung mit grossem Aufwand und höchstem Sachverständnis führt. Wir, der ganze Verein, ist schon wieder und immer noch sehr stolz, dich, liebe Silvia, in unserer lebensfrohen Mitte zu wissen und zu spüren. Ein ganz grosses Bravo!
Der herzliche Dank gilt auch den beiden wiedergewählten Revisoren Isabelle Hörler und Joel Zöllig.
Der Dank gilt auch der Presse, die uns doch immer wieder unterstützt. Ohne die Presseleute könnten wir nicht existieren.
Alles in allem – ein gutes Jahr und es müssen trotzdem gute Anstrengungen gemacht werden, dass der Verein sich halten kann. Das eine sind die Finanzen, die ohne Gewähr gestiftet werden, und das andere ist der Konzertbesuch der Gäste, ohne den der Verein auch nicht leben könnte. Den Gästen sei bei dieser Gelegenheit für die grosszügigen „Eintrittsgelder“ herzlich gedankt. So können den Musikmachenden regelmässig Mindestgagen von CHF 200.- pro Person ausgezahlt werden, dies natürlich ohne Gewähr. Bei grossen Formationen ist das leider meistens nicht möglich. Wir sehen an den Beispielen in St. Gallen, dass die Existenzsicherheit eines Klubs nie sicher ist. Deshalb ist es wichtig, auch neue Besucher und Besucherinnen zu gewinnen. Der Vorstand macht sich Gedanken darüber, wie die Werbung entsprechend gestaltet werden kann, und wie die jüngeren Leute motiviert werden könnten, den Schritt in den Kulturkeller zu wagen. Ebenso wird sich der Vorstand dem Sponsoring vermehrt widmen, um hier noch einige Törchen zu öffnen. Ziel ist es, den Auftretenden doch einen angemessenen Beitrag zahlen zu können.
Betrefffend das JazzIn kann gesagt werden, dass die Chance, es durchzuziehen, sehr gross ist. Die Zusammenarbeit mit der WIAM (JazzRockPop-Akademie Winterthur in den Personen von Christine, Albert und dem Sohn Ramon Landolt ist sicher ein guter Schritt in die Zukunft des Nationalen Festivals. Es fehlen zu den bereits zugesicherten 14‘000.- Fr. Privatsponsoring noch rund 8‘000.- Fr. Die Gemeinde hat im Sinn, 4‘000.- Fr. zu sprechen. Da muss die Bürgerversammlung vom 29. März noch abgewartet werden. Die immer aktuelle Sponsoren-Liste hängt vor dem Kulturkellereingang. Das Amt für Kultur des Kantons St. Gallen hat uns in der Person von Edy Hartmann am letzten Konzert besucht. Ich meinte, dass es ohne grossen Mut und ohne Risiko nicht zu bewerkstelligen sei und dass es eine Aufbauzeit von etwa drei Jahren benötigt. Dass wir das Festival so oder so durchziehen wollen, und das jährlich wiederkehrend, sei gut zu wissen, meinte er.
Unter doch so vielen guten Aspekten gesehen kann mit gutem Gewissen einem sicher wieder sehr interessanten Musikereignis im Kulturkeller im Park im jetzigen und kommenden Vereinsjahr entgegengesehen werden.