“The fine art of traditional Jazz” ist am Montag, 31. Mai um 20 Uhr im Kulturkeller des Park zu hören. Die „New Harlem Ramblers“ aus Zürich mit den Musikern Heinz Bühler (Trompete), Rolf Treichler (Posaune, Gesang), Nic Engler (Klarinette), André Hager (Flügel / Keyboard), Urs Rellstab (Gitarre), Jerzy Stawarz (Bass) und Rolf Baenninger (Drums), die heute zweifellos zur Spitze der Schweizer-Jazz-Orchester zählen, zeichnen sich vor allem auf Grund ihrer Qualität und Vielfalt ihres musikalischen Angebotes aus. Ihr Repertoire reicht vom swingenden Dixieland, wie er in den vereinigten Staaten seit den dreissiger Jahren gepflegt wird, bis zu jenen gesungenen Evergreens, die heute eigentlich zu den Klassikern des amerikanischen Show-Business gehören. Sie haben mit legendären Weltgrössen, wie Albert Nicholas, Bill Colemann, Benny Waters, Wild Bill Davison, Nelson Williams, Champion Jack Dupree, Bud Freeman, Ralph Sutton und Humphrey Littelton gespielt.
Diese Dixieland-Formation der Spitzenklasse spielt seit 1969 erfolgreich unter vielem anderen am Presseball im Hotel Baur au Lac in Zürich, gab Konzerte beim Fürsten von Lichtenstein, spielte bei der Prinzenhochzeit und 250 Jahrfeier und im Palace in St.Moritz, im Zikus Knie, im Victoria-Jungfrau in Interlaken und am Jazzfestival in Lugano.
Nach 31 Konzerten, die ohne Unterbruch an jedem Montagabend seit November 09 im Kulturkeller des Restaurants Park in Flawil stattgefunden haben, geht der Verein „Night-Music“ mit der Veranstaltung „Monday Night Music“ nach einer äusserst erfolgreichen Saison ab Juni in die wohlverdiente Sommerkunstpause. Während dieser Zeit soll eine Bühnenbeleuchtung und – wenn möglich – eine Schlagzeug-Grundausstattung angeschafft werden. Ein kleines PA (Verstärker-Anlage) steht den Auftretenden schon seit zwei Jahren zur Verfügung. Auch diese soll etwas ausgebaut werden. Viele Auftretende können so mit dem Zug anreisen und müssen nicht umständlich ein PA auslehnen oder zumieten.
Auch in der vergangenen Saison konnte sich eine vor dem Jazzschul-Diplom-Abschluss stehende, junge Musikerin vorstellen: Marina Lachauer spielte kürzlich ihr Diplomkonzert mit Bravour, begleitet von hervorragenden Leuten, wie Sandra Wild, Gee-K, etc. Es ist ein grosses Anliegen des Vereins, auch jungen Musikmachenden ein entsprechendes Forum anzubieten.
Was den Vorstand, die über achtzig Mitglieder und das Publikum erstaunt, ist der Auftritt so vieler bestbekannter Musiker und Musikerinnen. Diese meinen, dass der Kulturkeller in Flawil zu einem Referenzort in der Schweiz für Musikmachende geworden sei. Man sei stolz, da gespielt haben zu dürfen. Der Verein seinerseits ist natürlich sehr stolz, dass diese Leute um einen Konzertauftritt anfragen. So ist das Programm der nächsten Saison 10/11 ab November sozusagen ausgebucht.
Die ganze Veranstaltungsreihe wäre ohne das öffentliche und private Sponsoring nicht möglich. Dank der Lista Office AG (Fredy A. Lienhard), der Herren Ralf Klingler und Max Bruderer, dem pianohaus.ch in St. Gallen, der Kulturförderung des Kantons St. Gallen, der Gemeinde Flawil, ganz neu dem Kulturprozent der Migros und natürlich der grossen und treuen Mitgliederunterstützung hat Flawil einen weiteren, starken und sehr lebendigen Kulturverein erhalten, der seit über drei Jahren aktiv ist. Dank dieser finanziellen Unterstützung ist es dem Verein seit kurzem auch möglich geworden, den Auftretenden eine einigermassen angemessene Entschädigung auszuzahlen, was auch eine seiner Zielsetzungen ist. Das St. Galler pianohaus.ch (Urs Kupferschmid) sponsert den Verein mit den vielen Stimmungen vor jedem Flügelgebrauch, die Silke Schutzbach bestens bewerkstelligt. Der Flügel ist vom Verein ganzjährig beim pianohaus.ch angemietet.
Die hervorragende Zusammenarbeit mit der Wirtefamilie Ismaili trägt ebenso entscheidend zum erfolgreichen Tun bei. Alle Gäste sind vom Kulturangebot und der Bewirtung begeistert. Und im September 2011 soll das ehemalige JazzInFlawil (nationales Festival) mit neuem Konzept und unter neuem Namen – „Gala Night-Music“ – über die Lindensaalbühne gehen. Ziel ist es, noch in diesem Herbst das Geld zusammenzubringen.