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Monday Night Music neu im Park


Wiler Zeitung, Region Flawil: 9.11.09

Sängerin Kristina Tajsic und der Pianist Christoph Hegi genossen sichtlich die Atmosphäre im Kulturkeller. Bild: bm.

FLAWIL. Die Sängerin Kristina Tajsic und der Pianist Christoph Hegi liessen Melodien der Swing-Ära aufleben. Ihr Programm von «voice meets piano» entführte die Besucher des neuen Flawiler Kulturkellers in die glamourösen 40er- und 50er-Jahre.

Bernard Marks

Die zweite Veranstaltung des Vereins Monday Night Music zeigte eindrucksvoll, wie gross das Interesse an wertvoller Kultur nicht nur bei den Bewohnern aus Flawil ist. Denn auch aus umliegenden Gemeinden wie aus Wil oder sogar aus Balgach kamen die Gäste zu dem vielversprechenden musikalischen Abend in den neuen Kulturkeller im Restaurant Park. Rund siebzig Zuhörerinnen und Zuhörer kamen und sahen ein beeindruckendes Konzert, welches hoch an Niveau und reich an frohen Augenblicken für alle schöner kaum hätte sein können.

Gala Abend Stimmung

Das Duo «voice meets piano» kam mit alten, fast schon vergessene Melodien in den Kulturkeller. Die Sängerin Kristina Tajsic sang Stücke von klingenden Namen wie Nat King Cole, Ella Fitzgerald, Marilyn Monroe und Doris Day und liess bei den Besuchern Erinnerungen wieder aufleben.

So ging nicht selten ein Raunen durch den Raum, wenn es hiess «Everybody Loves Somebody», «Moon River», «Over the Rainbow». Meisterhaft präsentierte Swing-Klassiker hatten die Sängerin Kristina Tajsic und der Pianist Christoph Hegi für ihr Publikum parat. Der klare Gesang von Kristina Tajsic rückte die Melodien ins Zentrum und versetzt einen zurück in die glamouröse Swing-Ära der 20er- bis 50er-Jahre in den Vereinigten Staaten.

«Schon immer faszinierten mich die Hollywoodmusical der 40er- und 50er-Jahre mit Fred Astaire, Gene Kelly und Bing Crosby», schwärmt Kristina Tajsic. Sie sang die Lieder und tauchte auf diese Weise mit dem Publikum in die Nostalgie jener Zeit ein. Die Stimmung bei den Besuchern wurde immer besser – zur Begeisterung der Veranstalter. Besonders Urs Eigenmann zeigte sich wieder so richtig glücklich.

Offenbar schien nach einer sehr langen Durststrecke auch ihm endlich ein Stein vom Herzen gefallen zu sein.

Aufbau hat sich gelohnt

Denn die letzten Monate waren vor allem von Aufbauarbeit für den neuen Kulturkeller geprägt. Dass dieser bereits bei den ersten Veranstaltungen so gut angenommen wurde, freute die Veranstalter der Konzertreihe.

«Denn auch die Gastfreundschaft muss stimmen», sagte Eigenmann und viele Leser wissen vielleicht, was er damit meint.